Musikschule Springe Haus der Musik am Deister e. V.

 

 

 

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Musikschule Springe
Hinter der Burg 3
31832 Springe

Eingang:
Parkplatz Schulstr.


Bürozeiten:

 

Mo, Di + Do    
10-13 Uhr

 

Mi
10-15 Uhr

Tel.: 05041 - 48 69
info@musikschule-springe.de
 

 

 

 

 


 Musikschule Springe

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Instrumente


[Lehrkräfte] [Instrumente] [Ensembles] [Kooperationen]
 

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Überblick über unser Instrumentalangebot
einschließlich Gesang

 

 

Zur genaueren Beschreibung der Instrumente klicken Sie bitte auf den Namen des Instruments.

Afrikanisches Trommeln

Akkordeon

Blockflöte

Bratsche (Viola)

Cello

Drumcircle

E-Gitarre

Geige (Violine)

Gesang

Gitarre

Keyboard

Klarinette

Klavier

Querflöte

Saxophon

Schlagwerk (Drumset)

Trompete

In folgenden Fächern bieten wir zusätzlich zu unserem normalen Angebot abgeschlossene Kleingruppenkurse speziell für Erwachsene an:

Afrikanisches Trommeln

Altblockflöte

Gesang

Keyboard

 

 

Afrikanisches Trommeln

Afrikanisches Trommeln wird hauptsächlich auf den afrikanischen Trommeln Djembé und Kpanlogo unterrichtet. Die Instrumente werden im Sitzen zwischen den Beinen gehalten und mit der bloßen Hand geschlagen. Dadurch ermöglichen sie einen direkten, körperlichen Zugang zu Rhythmus und Kraft der Musik.
Westafrikanische Basstrommeln und Kleinperkussionsinstrumente wie Rasseln und Glocken fügen dem Klang des Trommelorchesters weitere Farben hinzu. Ein bedeutendes Merkmal afrikanischer Trommelmusik ist, dass die Musik erst durch das Zusammenklingen mehrerer Rhythmen entsteht. Daher wird grundsätzlich nur Gruppenunterricht erteilt. So erlebt jeder Teilnehmer im Spiel die Synchronisation und Interaktion mit der Gruppe. Erst wenn Harmonie innerhalb der Gruppe entsteht, kann sich das musikalische Erlebnis einstellen.
Die Rhythmusarbeit beschränkt sich jedoch nicht auf das Trommeln, sondern schließt die Arbeit mit Körperrhythmus und Stimme, z. B. Klatschen, "Bodypercussion", einfache Schrittfolgen, rhythmisches Sprechen bis zum Gesang, als wesentlichen Teil mit ein.
Erwachsenengruppen haben ca. 10 Mitglieder, Kindergruppen können etwas kleiner sein. Dadurch bildet sich automatisch ein Ensemble mit gleichem Kenntnisstand, das nach einiger Zeit auch gemeinsam auftreten kann.
Kenntnisse der Standardnotenschrift werden nicht benötigt. Stattdessen wird eine unter Afro-Trommlern verbreitete Notation angeboten, die aus dem afrikanischen Musikverständnis entspringt. Dies macht das Instrument zu einem geeigneten Einstiegsinstrument auch für unerfahrene Erwachsene. Afrikanische Musik soll grundsätzlich nicht "vom Blatt", sondern auswendig gespielt werden, die Notation dient lediglich als Gedächtnisstütze.
In Anfängerkursen werden die Trommeln für alle Teilnehmer während des Unterrichts zur Verfügung gestellt. Wer sich dafür entscheidet, das Instrument längere Zeit zu spielen, sollte sich jedoch unbedingt ein eigenes Instrument zulegen. Obwohl beim Trommeln ein schneller Anfangserfolg erlebt werden kann, ist, wie bei jedem anderen Musikinstrument auch, regelmäßiges Üben zum Erlernen der korrekten Spieltechnik notwendig.

Lehrkraft:
Thomas Klawier

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
Aufgrund der Größe und des Gewichts der Trommel wird ein Einstiegsalter von mindestens 9 Jahren empfohlen.

Anschaffungskosten:
Eine gute Djembé ist inzwischen in vielen gut sortierten Musikläden zu Preisen ab ca. 150,- EUR zu erhalten. Günstiger sind die Instrumente oft im Dritte-Welt-Laden oder auch von afrikanischen Händlern zu erhalten. Dabei sollte man allerdings auf die Qualität achten, um keine "Deko-Objekte" mit geringem Nutzwert zu erwerben.

Mitspielmöglichkeiten:
Grundsätzlich Gruppenunterricht. Zusätzlich gibt es das Angebot, Workshops in afrikanischem Tanz zu besuchen. Die Teilnahme hieran vertieft das Verständnis für afrikanische Musik und unterstützt die ganzheitliche Rhythmuswahrnehmung. Im Rahmen der Musikschularbeit ergeben sich auch Gelegenheiten, afrikanische Trommeln mit anderen Instrumenten zu kombinieren, (z. B. Trompeten, Chor) und die Grenzen der afrikanischen Rhythmen zu überschreiten.

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Djembé; Wikipedia - Kpanlogo

 

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Yovo, 2008

Akkordeon

Der Name bezieht sich auf die "fertigen" Akkorde, die mit den in Reihen angeordneten Knöpfen von der linken Hand gespielt werden (sogenannte Bässe). Hier finden sich die für Lieder und Tanzmusik am häufigsten benötigten Akkorde. Die rechte Hand des Spielers bedient eine Klaviatur - sie ist für Melodie- und für Akkordspiel geeignet. (Eine Sonderform ist das in Rußland verbreitete Bajan mit chromatischen Knopfgriffen für beide Hände.) Der Ton wird beim Akkordeon durch frei schwingende Zungen erzeugt, die im Inneren des Gehäuses angebracht sind. Durch Druck- und Saugwind werden diese Zungen zum Schwingen gebracht. Durch Register kann der Spieler die Klangfarbe verändern. Charakteristisch ist das Akkordeon für Volkslieder und -tänze, Tango-Musik und Musette-Walzer.

Lehrkraft:
Waldemar Gies

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Akkordeon

 

 

Blockflöte

Die Blockflöte gehört zu den Holzblasinstrumenten. In der Großfamilie der Blockflöten werden Sopran, Alt, Tenor und Bass am häufigsten gespielt. Vor allem die Sopranblockflöte gilt wegen ihrer kindgerechten Größe als ideales Anfangsinstrument in der Musikerziehung.
Die Blockflöte ist bereits auf Bildern des 11. Jahrhunderts zu sehen. In der Renaissance spielte man gerne mit anderen "Familien" zusammen, z. B. mit Gamben oder Krummhörnern. Im Barockzeitalter spielte man Blockflöten solistisch, auch im Orchester. Als man in den 50er Jahren die Vielfalt klanglicher Ausdrucksmöglichkeiten dieses so schlicht aussehenden Instruments entdeckte, schrieben bekannte Komponisten eine Fülle neuer Stücke für Blockflöte mit ganz neuen Klängen: von schrillstem Fortissimo bis zum zartesten, kaum hörbaren Pianissimo, ja sogar mit zweistimmigen Akkorden! So wurde aus der Blockflöte ein "neues" und modernes Instrument.

Lehrkräfte:
Simone Schmid
Heike Zeuschner

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
ca. 6 Jahre (mit Schuleintritt); in seltenen Fällen davor Sopranblockflöte; Altblockflöte ab ca. 10 Jahre.

Anschaffungskosten:
Sopranblockflöte: ca. 50,- EUR (gutes Instrument, Holz)
Notenheft & Schulheft: ca. 20,- EUR
Altblockflöte: ca. 200,- EUR

Mitspielmöglichkeiten:
Flötenensemble
Außerdem können die Schüler miteinander oder mit anderen Instrumenten (z. B. Klavier, Gitarre) zusammen spielen.

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Blockflöte

 

 

Bratsche (Viola)

Die Spieltechnik entspricht der der Geige, jedoch ist der Korpus etwas größer und die Stimmung um eine Quinte tiefer. Für jemanden, der bereits die Technik auf der Geige erlernt hat, ist das Umsteigen nicht schwer. Im Klang ist die Bratsche dunkler und weicher als die Geige.
Die Bratsche spielt im Orchester selten die führende Rolle; sie verbindet vielmehr die Melodien durch rhythmische Begleitung. Daher wird an die Technik eines Bratschisten i.a. keine so hohe Anforderung gestellt wie an die eines Geigers. Anfänger haben auf der Bratsche also schneller Erfolgserlebnisse als auf der Geige, alleine ebenso wie im gemeinsamen Spiel mit anderen.
Aber auch für die Bratsche als Soloinstrument wurden besonders schöne Stücke, z. B. von Bartók, Brahms oder Mozart, komponiert.

Lehrkraft:
Lisa Hinnersmann

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
 

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
Instrument: fragen Sie die Lehrkraft nach Ausleihmöglichkeiten.
Schulterstütze: 30,- EUR
Noten etc.: 20,- EUR

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Bratsche

 

Cello

Das Cello (oder "Violoncello") ist das im 16. Jahrhundert entstandene Tenor-Bass-Instrument der Violinfamilie. Ursprünglich war es daher auf die Rolle eines Bassinstruments beschränkt. Im 18. Jahrhundert folgte eine Blütezeit der Cello-Sonaten und des Cello-Konzerts (Vivaldi, Boccherini, Haydn). Seither ist das Cello fester Bestandteil des Orchesters. Auch im 19. und 20. Jahrhundert wurde eine Vielzahl konzertanter Werke geschrieben; die Spannweite geht von den Romantikern Robert Schumann und Johannes Brahms bis hin zu modernen Komponisten wie Krsysztof Penderecki und György Ligeti. Das Cello bietet unerschöpfliche klangliche Fahigkeiten.

Lehrkraft:
Monika Herrmann

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Cello

 

Drumcircle

Mit dieser in Amerika entwickelten Methode können beliebig viele Mitspieler, unabhängig von ihrer musikalischen oder kulturellen Vorerfahrung, spontan miteinander Musik machen. Es werden Schlaginstrumente unterschiedlichster Art und Herkunft eingesetzt. Die Veranstaltung wird von einem so genannten "Facilitator" (von engl. to facilitate = erleichtern) geleitet. Er erteilt keinen Unterricht im herkömmlichen Sinne, sondern gibt den im Kreis sitzenden Mitspielern unterschiedlichste Impulse und Anregungen, die es ihnen ermöglichen, sich spontan musikalisch auszudrücken. Das Mitspielen in einem Drumcircle soll vor allem viel Spaß machen und keinen Leistungsdruck erzeugen. Das Ziel eines Drumcircle ist das gemeinsame Beschreiten neuer Pfade, das Erfahren von Lebensfreude und Energie und das Freisetzen von kreativen und musikalischen Potenzialen. Der Ablauf eines Drumcircle ist nicht planbar, nicht vorhersehbar und nicht wiederholbar. Wer zum ersten Mal an einem Drumcircle teilnimmt, wird erstaunt sein, dass eine zufällig entstandene, unvorbereitete Gruppe in kurzer Zeit fähig ist, vielfältige und kraftvolle Rhythmen zu spielen.
Öffentliche Drumcircles werden von der Musikschule Springe in regelmäßigen Abständen angeboten. Jeder kann daran teilnehmen, egal ob alt oder jung, ob Frau oder Mann, ob geübter Musiker oder völlig unerfahren. Musikinstrumente werden bereitgehalten, eigene können auch mitgebracht werden.
Drumcircles eignen sich auch zum Einsatz als teambildende Maßnahme in bestehenden Gruppen, (z. B. Schulklassen, Vereine, Betriebe, ...) da durch den rhythmischen Prozess Gruppenbewußtsein, Toleranz, Kommunikation und Interaktion zwischen den Mitspielern angeregt werden. Die Gruppe sollte aus mindestens 15 Personen bestehen, die maximale Teilnehmerzahl wird nur durch die zur Verfügung stehenden Instrumente und den Platz begrenzt. Drumcircles für geschlossene Gruppen können nach Absprache angeboten werden.
 

Lehrkraft/Facilitator:
Thomas Klawier

 

Gesang

Die menschliche Stimme stellt die älteste Form des Musizierens dar. Das Singen ist seit der Kindheit vertraut und das Repertoire für den Gesang ist unerschöpflich.
Der Gesang kann solistisch oder in Ensembles und Chören eingesetzt werden. Das inhaltliche Spektrum reicht vom Klassischen Gesang bis hin zu Rock, Pop und Jazz. Atem- und Körperübungen sind Bestandteil einer soliden inhaltlichen Ausbildung.
Wir bieten auch Gruppenunterricht für Erwachsene für bis zu drei Personen an. Vermittelt werden hier Grundlagen in den Bereichen Atmung - Stimme - Artikulation. Angesprochen sind unter anderem Chorsänger/innen jeden Alters, die sich neben der chorischen Stimmbildung etwas weitergehend mit ihrer Stimme befassen und diese ausbilden möchten. Der Gruppenunterricht wird zunächst als geschlossener Kurs von 12 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten erteilt.

Lehrkraft:
Susanne Kaspar

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Gesang

 

Geige (Violine)

 Seit rund 300 Jahren gilt die Geige als eines der wichtigsten Instrumente der abendländischen Musikgeschichte.
Sie bietet eine außerordentliche Vielfalt von Klangwirkungen, die die Geige auch zum Favoriten bei den Komponisten macht, wie unzählige Orchester- und Kammermusikwerke sowie Solokompositionen belegen. Die Geige erlaubt ein äußerst bewegliches Spiel: schnelle Läufe, Tonrepetitionen, Triller, Vibrato, zweistimmige Tonfolgen, Akkorde - alles ist möglich, allerdings erst nach mehrjährigem, intensivem Üben.
Die Spannweite ihrer Verwendung reicht vom klassischen Violinkonzert (Beethoven, Brahms, Tschaikowski und andere) bis hin zum Jazz (z. B. Stephane Grappely) oder Pop (z. B. Angelo Branduardi).

Lehrkräfte:
Leonid Bialski u.a.

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
5 - 6 Jahre, Ausdauer

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
Instrument (neu oder gebraucht): ca. 250,- bis 300,- EUR
Leihgebühren: ca. 10.- EUR monatlich
Noten etc.: 20,- EUR

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Geige

 

Gitarre

Die Gitarre ist eines der beliebtesten Instrumente. Sie ist vielseitig einsetzbar, da sie im Sitzen, Stehen und Gehen gespielt werden kann. Die Liedbegleitung durch Akkorde ist häufig in Buchstabensymbolen notiert, sodass hierfür erst einmal keine Notenkenntnis erforderlich ist. Die Grundakkorde der wichtigsten Dur- und Molltonarten können schon nach kurzer Übungszeit und in einfachen Zupftechniken gespielt werden.
Wer aber über das reine Begleitspiel hinaus gehen möchte, kann freilich auf das Erlernen von Notensymbolen nicht verzichten. Ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel mit Nebenakkorden sowie Melodiespiel für Jazzimprovisation und klassische Musik erfordern außerdem mehrjähriges Training.
Während Wander- und Konzertgitarren mit Nylonsaiten bespannt sind, hat die Westerngitarre ausschließlich Stahlsaiten. Die Art der Saitenbespannung hat großen Einfluß auf den Klang. Anfängern fällt es leichter, Nylonsaiten sauber zu greifen. Der weichere Klang der Konzertgitarre eignet sich gut für Liedbegleitung. Wer in einer Jazz-, Beat- oder Rockband mit anderen zusammenspielen will, wird wohl den kräftigeren Klang der Westerngitarre vorziehen, wobei hier die akkustische Gitarre allerdings in neuerer Zeit oft durch die E-Gitarre verdrängt wurde.

Lehrkräfte:
Sara-Lisa Köckemann
Johannes Uhlmann
Susann Richter

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
ca. 6 Jahre

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Gitarre

 

E-Gitarre

Die Elektrogitarre ist ebenso wie die akustische Gitarre mit 6 Saiten bespannt und gleich gestimmt. Die Spieltechnik ist grundsätzlich die gleiche. In der Regel wird mit Plektrum gespielt. Die E-Gitarre hat einen flacheren Korpus als die akustische Gitarre, da dieser keine Resonanz bewirken muss. Die Schwingungen der Saiten werden von einem magnetischen Tonabnehmer auf den Verstärker übertragen. Klang und Lautstärke können durch Regler in mehrfacher Weise beeinflusst werden. Das Üben kann – für die Nachbarn unhörbar – über Kopfhörer erfolgen.
Die E-Gitarre wurde in den 20er Jahren in den USA entwickelt und erlebte ihren Durchbruch mit dem Rock`n`Roll in der 50ern. Ursprünglich als Rhythmus- und Bassinstrument eingesetzt, entwickelte sie sich als lead guitar zunehmend zum Melodieinstrument. Verzerrer und andere Effektgeräte eröffneten in den 60er Jahren neue Klangwelten. Zu den berühmtesten Rockgitarristen der 60er gehören Jimi Hendrix und Eric Clapton.
Weitere Einsatzgebiete der E-Gitarre liegen im Bereich Pop und Modern Jazz. Starke Einflüsse kamen hier aus der spanisch-lateinamerikanischen Musik oder aus der Zigeunermusik (Django Reinhardt).

Lehrkraft:
Johannes Uhlmann

Mitspielmöglichkeiten:
Rockband

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - E-Gitarre

 

Keyboard

Das Keyboard wird über eine Tastatur gespielt (engl.: key = Taste) und elektronisch verstärkt. Die Instrumentalklänge können elektronisch transformiert werden. Daher müssen die Tasten nicht, wie beim Klavier, mit festen Tonhöhen belegt sein, sondern sie können Geräusche und Steuerbefehle auslösen und beliebigen Tonschritten zugeordnet werden. Es ist z. B. möglich, nebeneinander liegende Tasten nicht Halb-, sondern Vierteltönen zuzuordnen. Auch kann man Melodien mittels einer Rhythmusautomatik selbst begleiten. Das Keyboard gehört zu den Instrumenten, die andere Instrumente nachahmen können.
Mit dem Aufkommen sogenannter live-elektronischer Musik im Jazz und in der Rockmusik seit Anfang der 60er Jahre kamen elektromechanische Instrumente in größerem Umfang zum Einsatz. Eingesetzt wird das Keyboard heute vor allem auch in der Pop- und Unterhaltungsmusik. Ein Keyboard kann eine ganze Band oder ein Orchester reproduzieren.

Lehrkräfte:
Bernd-Michael Boyn
Mike Wiesner

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
ca. 7 Jahre. Wir bieten auch einen abgeschlossenen Einsteigerkursus für Erwachsene in Kleingruppen am Abend an.

Anschaffungskosten:
 Keyboard: neu ab ca. 250,- EUR

Mitspielmöglichkeiten:
Keyboardensemble
Rockband

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Keyboard

 

Klarinette

Dieses Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt wird in verschiedenen Größen bzw. Stimmungen gebaut. Am häufigsten wird die Klarinette in B und in A eingesetzt. Die Klangfarben der verschiedenen Klarinetten sind sehr unterschiedlich; schon die einfache Klarinette in B oder A besitzt drei ausgeprägte Register (Klangfarbenbereiche): in der Tiefe klingt sie sonor, kräftig, bisweilen geheimnisvoll; in der Mittellage weich, voll und der menschlichen Stimme ähnlich; in der Höhe leicht schrill und spitz (was gerne auch für groteske und komische Effekte benutzt wird).
Die Klarinette gehört zu den transponierenden Instrumenten, d.h. sie erklingt in einer anderen Tonhöhe als ihre Notation.
Im 20. Jahrhundert spielt die Klarinette vor allem im Jazz eine bedeutende Rolle. Charakteristisch sind ihre Klänge auch für die jüdische Klezmermusik. Berühmte Klarinettisten sind Benny Goodman, Woody Herman oder Giora Feidman. Der Übergang vom Jazz zu anderen Musikbereichen (Klassik, populäre Musik etc.) ist hier bisweilen fließend.

Lehrkraft:
Stefanie Holzenkamp
Andrea Kohlmeyer

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Klarinette

 

Klavier

Als eines der traditionellsten Tasteninstrumente spielt das Klavier sowohl als Solo- wie auch als Begleitinstrument bis heute eine zentrale Rolle. Als Instrument im Orchester hat es seinen eigenen Platz erobert.
Von Mozart bis Beethoven, über die romantische Klaviermusik bis in die jüngste Gegenwart hat die Musik auf dem Klavier den wohl weitesten Kreis im gesamten Musikschaffen gezogen. Der moderne Musikstil, z. B. im Jazz, erstrebt Präzision statt Farbe. Dass das Klavier beides herzugeben vermag, dokumentiert die Universalität seines Wesens. Die moderne Technik erlaubt sehr differenziertes Spiel, vom spitzesten Stakkato bis zum extrem gebundenen Legato, von Pianissimo bis Fortissimo, langsam oder schnell.
Ein/e Anfänger/in kann schon nach kurzer Zeit einfache Stücke spielen, doch erfordert es jahrelange Übung, bis die Finger beider Hände wirklich unabhängig von einander bewegt werden können. Einfache Sonatinen sind nach etwa 2 Jahren zu erreichen, leichte Kammermusik nach 3 4 Jahren. Einfaches Akkordspiel im Jazz oder Rock können Erwachsene unter Umständen schon in wenigen Monaten erlernen. Freies und rhythmisch interessantes Jazzspiel erfordert dagegen mehrjähriges Training.

Lehrkräfte:
Karin Holler
Mike Wiesner

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
 ca. 6 Jahre

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
Klavier: neu ca. 4.000,- EUR; gebraucht ca. 2.000,- bis 2.500,- EUR
Viele Klavierhäuser bieten auch Mietkauf an.

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Klavier

 

Querflöte

Die Querflöte gehört zur Gruppe der Holzblasinstrumente. Früher bestand sie (wie Oboe, Klarinette etc. heute noch) fast vollständig aus Holz, wird aber inzwischen aus klanglichen Gründen aus Metall (Neusilber) hergestellt und mit einem Klappensystem gespielt. Der unvergleichlich schöne Ton der Querflöte macht sie zu einem der beliebtesten Instrumente unserer Zeit.
Für gemeinsames Musizieren bietet die Flöte unzählige Möglichkeiten. Stücke für Duos, Trios, größere Ensembles mit weiteren Flöten oder anderen Holzblasinstrumenten, mit Klavier, Cembalo, Laute oder Gitarre gibt es in allen ernsten Musikstilen. Auch in der Tanz- und Unterhaltungsmusik ist die Flöte beliebt und sogar in Rockbands findet sie ihren Einsatz: in den 70er Jahren wurde z. B. der Querflötenspieler Ian Anderson das Aushängeschild der Kult-Rockband Jethro Tull.

Lehrkraft:
Adriana Michneva

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
6 -7 Jahre; eher ist die Größe bzw. die Länge der Arme entscheidend. Bei kleinen Kindern kann ein gebogenes Kopfstück verwendet werden, dadurch wird die Flöte kürzer, was angenehmer für die Kleineren ist.

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
 Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 500,- EUR für eine neuwertigen Markenflöte, wie etwa von Yamaha oder Pearl.
Einige Musikhäuser verleihen auch Instrumente für ca. 20,- EUR im Monat, die beim Kauf des Instrumentes angerechnet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit sich ein gebrauchtes Instrument zu kaufen.

Mitspielmöglichkeiten:
Querflötenensemble

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Querflöte

 

Saxophon

Das Saxophon wird mit einfachem Rohrblatt wie eine Klarinette angeblasen, überbläst jedoch im Gegensatz zur Klarinette in der Oktave. Seine Griffweise ähnelt der Oboe. Sein Tonumfang beträgt etwa 2 1/2 Oktaven. Es ist ein transponierendes Instrument in B- oder Es-Stimmung. Saxophone gibt es in allen Stimmlagen vom Sopran bis Bass. Es zählt zu den wichtigsten Instrumenten des Jazz. In der Jazz Big Band spielt der Saxophonsatz eine ähnliche Rolle wie der Streichersatz im klassischen Orchester.
Berühmte Saxophonisten des Modern Jazz sind: Charly Parker, John Coltrane, Eric Dolphy und Sonny Rollins.

Lehrkraft:
Stefanie Holzenkamp
Andrea Kohlmeyer

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Saxophon

 

Schlagwerk (Drumset)

Das Schlagwerk oder Schlagzeug wird vor allem in der Jazz-, Rock-, Pop- und Unterhaltungsmusik eingesetzt. Vor allem im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten liegt seine wichtigste Anwendung, da es sich um ein reines Rhythmusinstrument handelt. Aber gerade im Jazz können auch Solos besonderen Spaß bereiten.
Standardmäßig setzt sich das Schlagzeug zusammen aus einer großen Trommel (Bass-Drum), einer kleinen Trommel (Snare-Drum), zwei bis drei Hänge- oder Standtrommeln (Tom-Toms), Hi-Hat-Maschine, (welche aus zwei gegeneinander schlagenden Becken besteht,) sowie kleinem und großem Becken. Die Basstrommel wird über Pedal mit dem Fuß geschlagen, die beiden Hände schlagen mit verschiedenen Schlegeln oder Besen die Tom-Toms, die Snare-Drum und die Becken. Mit einiger Geschicklichkeit kann man es relativ bald zu wirkungsvollem Spiel bringen.
Bitte bedenken Sie, daß zuhause eine Übungsmöglichkeit vorhanden sein muß, die für die Schüler/innen befriedigend ist und Mitbewohner und Nachbarn vor zuviel Lärm schützt.

Lehrkräfte:
Pablo Alejandro Spadaro
Patrick Müller

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
ab 6 - 8 Jahre; absolut sicheres Rhythmusgefühl, gute Koordination von Händen und Füßen; Kreativität.

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
 ca. 500,- EUR, kaum Ausleihmöglichkeiten

Mitspielmöglichkeiten:
Rockband (ca. 2 - 3 Jahre Spielerfahrung nötig)

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Drumset

 

Trompete

Die Trompete gehört zu den Blechblasinstrumenten. Das Besondere am Trompetenspiel liegt darin, dass jeder Bläser die Töne selbst herstellen muss. Daher ist ein langes und regelmäßiges Training der Atemführung nötig. Die Gesichtsmuskulatur muss systematisch entwickelt werden; kleine Veränderungen im Zusammenspiel von Lippen, Zunge, Unterkiefer, Muskulatur, Atemstrom und Atemstütze können bewirken, daß ein Ton nicht anspricht oder nicht so klingt wie erwünscht.
Die Tonskala baut auf den sogenannten natürlichen Tönen auf. Die dazwischen liegenden Töne werden bei den modernen Instrumenten durch Ventile erzielt, sodass die Trompete heute ein vollchromatisches Instrument ist, d.h. alle Halbtöne sind spielbar.
Die Trompete wird über ein kesselförmiges Mundstück angeblasen und ist i.d.R. mit drei Ventilen ausgestattet. üblich sind Sopran-(B) und Alt-(F)stimmung. Am verbreitetsten ist die B-Trompete, die einen Ton tiefer klingt, als sie im Violinschlüssel notiert wird. Von Johann Sebastian Bach wurden die hohen, nach ihm benannten Trompeten in D verwendet. Auch Vivaldi, L. Mozart und Haydn haben virtuose Trompetenmusik komponiert. Das 20. Jahrhundert hat berühmte Jazztrompeter wie Louis Armstrong und Miles Davies hervorgebracht. Blaskapellen und Militärkapellen sind ohne Trompete nicht mehr denkbar.

Lehrkraft:
Bernd Glittmann

Empfohlenes Mindestalter / Voraussetzungen:
6 - 7 Jahre; Geduld und eine nicht geringe Frustrationstoleranz

Anschaffungskosten / Ausleihmöglichkeiten:
Trompete: neu ab ca. 380,- EUR.
Die Musikschule kann ein Kornett vermieten. Verschiedene Musikgeschäfte bieten Mietkauf an.

Mitspielmöglichkeiten:
Ensemble

Weitere Informationsquellen:
Wikipedia - Trompete

 

 

 

 

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Impressum

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Musikschule Springe Haus der Musik am Deister e. V.

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Web: am-Deister.info

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